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2006 wurde in Potsdam vom ESHA General Board die Regionalisierung ESHA’s nach Sprachgebieten beschlossen. Drei Feststellungen lagen dem zu Grunde:
1. Es war bis dahin nicht zufriedenstellend gelungen, die einzelnen Mitglieder der nationalen Schulleiterorganisationen an ESHA zu beteiligen. In ESHA trafen sich in der Regel die Präsidenten oder deren Beauftragte zu den Meetings. Die Disseminierung ebenso wie die Kommunikation und aktive Teilhabe der Schulleiterinnen und Schulleiter in den einzelnen Ländern an der inhaltlichen Arbeit der ESHA gelang nur ansatzweise.
2. Ein Grund hierfür war sicherlich das Sprachproblem Kommunikation und Kooperation in einer gemeinsamen Sprache könnte mehr Interesse an direkter Beteiligung an der Arbeit in ESHA erreichen.
3. In den einzelnen Sprachräumen haben zielgleiche Themen zu bestimmten Zeilen höhere direkte Relevanz für die Betroffenen als die übergeordneten gesamteuropäischen Themen ohne diese zu vernachlässigen.
Es wurden 8 Regionen gebildet und eine Verbindung zu den außereuropäischen Schulleiterorganisationen..
Die Intensität in den einzelnen Regionen ist unterschiedlich. Die deutschsprachigen Region in ESHA hat sich bisher am intensivsten entwickelt und dadurch das Interesse an ESHA bei den Mitgliedern der in ESHA organisierten nationalen Verbände deutlich erhöht und so auch die Akzeptanz der ESHA Mitgliedschaft bei den Mitgliedern. Die Frage, was bringt uns ESHA fand seitdem eine deutlich positive Antwort.
Hierzu trugen die Konferenzen der deutschsprachigen ESHA Region bei, aber vor allem auch die Information über die Konferenzen und ihre Ergebnisse in Deutsch und der Abdruck in den Magazinen der Schulleitungsverbände. Mehr und mehr nehmen neben den Vorsitzenden auch Mitglieder an den Konferenzen teil und diskutieren in ihren Landesverbänden die Resolutionen und inhaltlichen Positionen von ESHA.
Österreich, Südtirol, die Schweiz, die deutschen Schulleitungsverbände, Fünfkirchen in Ungarn, Luxemburg und die Deutsche Gemeinschaft in Belgien sind inzwischen im Verteiler dieser Region. Erste Kontakte mit Schulen in deutschsprachigen Regionen weiterer Länder sind angebahnt. Es begann in Basel mit der 1. Regionalkonferenz in der zum ersten Mal gemeinsam und länderübergreifend über das Thema Schulleitung gearbeitet wurde.
Es folgten die Konferenzen 2009 in Goldrain/Coldrano in Südtirol mit dem Schwerpunktthema neuer Schulleitungsstrukturen in autonomen Schulen, 2010 in Landau über Inklusion, Individualisierung und Integration. Weitere Tagungsorte: 2011 in Pécs/Fünfkirchen in Ungarn und 2012 in Schleswig-Holstein. Die Vorträge und Tagungsberichte finden Sie zum Lesen und Downloaden Sie nachfolgend.
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